Kurt-Gluding-Dorf 2010
Fahrt der G-Jugend ins Kurt-Gluding-Dorf nach Bachem
Am 28.05.10 um 15.00 Uhr trafen wir uns auf dem Sportplatz des SV Wahlschied, um gemeinsam die Reise in die Nähe von Losheim anzutreten. Schwer beladen (fast reichte der Platz in den Kofferräumen nicht für das ganze Gepäck) machten sich 14 Kinder und 12 Erwachsene auf den Weg ins „Dorf“. In Bachem angekommen, wurden wir vom dortigen Hausmeister, der von einem unserer Jungs mit einem: „Was geht ab“ herzlich begrüßt wurde (Gott sei Dank hatte der gute Mann Humor), empfangen und in die Hütten eingewiesen. Zur Verfügung standen uns 5 Schlafhütten, 1 Versorgungshütte und 1 Entsorgungshütte (auch Toilette genannt). Die Hütten wurden bezogen und erhielten sogleich Namen: Es gab ein „Frauenhaus“, in dem sich nur weibliche Bewohnerinnen aufhielten (außer 1 Junge, der sich nicht von Mama trennen wollte), eine Chaoshütte, wie der Name schon sagt und ein Schnarchhaus, die 5. Hütte könnte man im Nachhinein auch „Mühle“ nennen, da dort 4 Müller wohnten (hi,hi). Von nun an zog die Gemütlichkeit ein (außer in der Chaoshütte), das Wetter spielte mit, es wurde Karten gespielt, Tennis, Fußball (auch auf dem nahe liegenden Kunstrasenplatz) und gelegentlich Volleyball. Einige Kinder spielten im umliegenden Wald, was uns leider ein paar Zecken einbrachte, nach denen von nun an dauernd kontrolliert werden musste. Am Abend wurde geschwenkt, danach machte man sich an die Arbeit um Stöcke herzurichten für Marshmellows und Stockbrot. Später begaben sich die Kinder in ihre jeweiligen Hütten und schon bald zog Ruhe ein, außer in der Chaoshütte, aber auch dort siegte letztendlich die Müdigkeit.
Der 2. Tag verlief ähnlich dem ersten, am Nachmittag gab es noch ein großes Fußballspiel mit fast allen Kindern und Erwachsenen. Jeder gab alles und es fehlten eigentlich nur noch die beiden Geier mit der Trage, die man sich fast bildlich vorstellen konnte. Am Abend wurde eine Nachtwanderung (ohne Taschenlampen) gemacht, die sehr diszipliniert von statten ging. Sie wurde mit einem Feuerwerk beendet, auf das wir hier nicht näher eingehen wollen. Dann begann es zu regnen, aber die Kinder gelangten noch trockenen Fußes ins Bett. Die Erwachsenen mussten sich vom warmen Feuer vor die Versorgungshütte zurückziehen und dann sahen wir noch den Schluss vom „Grand Prix Eurovision“, dessen Ausgang einen schönen Abschluss des Tages lieferte. Hermann wollte sich allerdings lieber ein Bein abschneiden, als dieses Lied im Radio zu hören.
Am Sonntagmorgen verließen wir dann, ohne größere Schäden zu hinterlassen oder mit nach Hause zu nehmen, nach dem Frühstück das „Dorf“ und gelangten wohlbehalten, wenn auch etwas müde, nach Hause.
Es war ein gelungenes, entspanntes aber manchmal auch anstrengendes Wochenende, das auf jeden Fall wiederholt werden sollte. Das Kurt-Gluding-Dorf kann weiter empfohlen werden.
Fazit: Zecken sind doooof.
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