Walter Brück
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Mit Wiederaufnahme des Fußballbetriebes nach dem 2. Weltkrieg setzte der heute 76jährige seine in der Jugend begonnene Karriere als Spieler beim SV Wahlschied fort. Walter Brück spielte von 1946 bis 1963 in der 1. Mannschaft und dann noch zwei weitere Jahre in der 2. Mannschaft. Von 1965 bis 1971 war er in der Altherrenmannschaft aktiv, bis ein schwerer Sportunfall im Jahre 1971 seiner Laufbahn als Fußballer ein Ende setzte. An einen Vereinswechsel dachte er nie, obwohl Anfang der 50er Jahre der SC Friedrichsthal (zu dieser Zeit höchste Saarländische Spielklasse) den damals berufslosen Brück mit einer Arbeitsstelle ködern wollte. Auf der Funktionärsebene war Walter Bück seit 1951 tätig. Mehr als ein halbes Menschenalter stand er beim SV Wahlschied in der Führungsriege, von 1951 bis 1958 als 2. Geschäftsführer, von 1958 bis 1964 als Spielausschussvorsitzender und 2. Geschäftsführer in Personalunion, von 1964 bis 1971 als 1. Geschäftsführer, von 1971 bis 1985 als 1. Vorsitzender und von 1987 bis 1994 als 1. Vorsitzender. Meilensteine seiner Vorstandsarbeit waren die Erstellung einer neuen Vereinssatzung (1951), die Gründung der Altherrenmannschaft (1963), der Bau des Clubheimes (1972) und die Gründung des Förderclubs (1984). In seiner Zeit als Spieler feierte Brück 1954 mit seiner Mannschaft die Meisterschaft in der A-Klasse und als 1. Vorsitzender konnte er sich 1972 über die Meisterschaft in der B-Klasse freuen. Die Frage nach dem Grund, weshalb er 19 Jahre lang in der 1. und 2. Mannschaft Fußball spielte und 41 Jahre lang Vorstandsämter bekleidete, beantwortete Brück so: "Ich war ein leidenschaftlicher Fußballspieler und ein engagierter Funktionär. Mit dem SV Wahlschied fühlte ich mich wie verheiratet". (Auszüge aus der SZ vom Montag, 11. Mai 1992) Noch heute ist Walter Brück dem SV Wahlschied verbunden, aber nur noch als Mitglied, Ehrenvorsitzender und Zuschauer. Sein Vorbild war immer Fritz Walter und so ist es nicht verwunderlich, dass er auch noch heute ein großer Fan des 1. FC Kaiserlautern geblieben ist. |
